Welche Qualität sollten Sie wählen?
Wenn Sie ein Facebook-Video herunterladen, stehen oben meist mehrere Qualitätsstufen zur Auswahl. Der Grund dafür: Facebook speichert nicht eine einzige Datei pro Video. Beim Hochladen kodiert die Plattform jedes Video in mehreren Fassungen neu – üblich sind 1080p, 720p und eine kleinere SD-Version. So kann der Player je nach Verbindung des Zuschauers umschalten. Die Liste zeigt, was für genau dieses Video tatsächlich vorliegt, und deshalb bieten zwei Videos oft ganz unterschiedliche Optionen.
Eine einfache Faustregel: 1080p, wenn Sie das Video auf einem großen Bildschirm ansehen oder später bearbeiten möchten. 720p, wenn Schärfe und Dateigröße in einem guten Verhältnis stehen sollen. SD nur bei langsamer Verbindung oder wenn der Speicherplatz knapp ist.
Warum manche Videos nur in SD angeboten werden
Wenn die höchste Option 720p oder weniger beträgt, liegt das fast immer am Upload selbst und nicht an unserem Downloader. Die üblichen Ursachen: Das Original wurde mit niedriger Auflösung aufgenommen, der Upload stammt aus einer Zeit, in der Facebook die Qualität stärker begrenzte, jemand hat ein bereits komprimiertes Video ein zweites Mal geteilt, oder es handelt sich um die Aufzeichnung einer Live-Übertragung. Livestreams werden auf geringe Verzögerung optimiert und nicht auf Bildqualität, und die Aufzeichnung behält diese Einstellungen bei.
Kein Downloader kann Details zurückholen, die nie hochgeladen wurden. Wer für Facebook-Videos mit „4K-Upscaling“ wirbt, erfindet Pixel, statt sie wiederherzustellen.
Womit Sie bei der Dateigröße rechnen sollten
Als grober Anhaltspunkt: Rechnen Sie bei 1080p mit etwa 25–50 MB pro Minute, bei 720p mit 12–25 MB und bei SD mit weniger als 10 MB. Ruhige Aufnahmen, in denen jemand spricht, lassen sich deutlich besser komprimieren als schnelle Bewegung. Ein fünfminütiges Interview kann deshalb kleiner ausfallen als ein einminütiger Sportclip in derselben Auflösung.
Was sich nicht herunterladen lässt
Ob sich ein Video downloaden lässt, entscheidet allein seine Sichtbarkeit. Unser Downloader erreicht ausschließlich öffentliche Videos – also alles, was auch jemand ohne Anmeldung sehen kann. Videos, die nur für Freunde sichtbar sind, Beiträge in privaten oder geschlossenen Gruppen, Inhalte auf einem privaten Profil, Storys und alles, was vor dem Abspielen eine Anmeldung verlangt, bleiben außen vor. Die einfachste Probe: Wenn sich ein Video in einem privaten Browserfenster ohne Anmeldung nicht abspielen lässt, funktioniert es auch hier nicht.
Das ist eine bewusste Grenze und keine fehlende Funktion. Für geschützte Inhalte müssten fremde Facebook-Zugangsdaten verarbeitet werden – und kein Download ist dieses Risiko wert.
Verantwortungsvoll herunterladen
Auch ein öffentliches Video bleibt das Werk einer anderen Person. Einen Clip zu speichern, um ihn offline anzusehen, eine Kopie eines eigenen Beitrags zu behalten oder ein Video zu archivieren, für das Sie die Erlaubnis haben, ist völlig normal. Das Video einer anderen Person unter eigenem Namen erneut hochzuladen, ist es nicht – und es ist der schnellste Weg zu einer Urheberrechtsverwarnung. Fragen Sie im Zweifel bei der Person nach, die das Video veröffentlicht hat. Die meisten stimmen zu, solange die Quelle genannt wird.